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Der Milchstau, Dein Freund?

Wieso kommt der Milchstau eigentlich immer genau dann, wenn man ihn am wenigsten gebrauchen kann!? Weil er Dir helfen will! Klingt paradox, aber oft kommt er tatsächlich, um Dir zu helfen. Klar, es gibt auch Fälle, in denen andere Ursachen dahinter stecken, aber der normale Stau mit leichter Rötung, leichter Temperatur, Schmerzen und Krankheitsgefühl, der kommt als Dein Freund um die Ecke. Dein Freund im Mantel eines Milchstaus sozusagen. Denn wenn Du Stress hast, wird zwar auf der einen Seite mehr Milch produziert, auf der anderen Seite kann diese aber nicht richtig abfließen! Eine fiese Kombination, die zum Stau führt. Und Dich als stillende Mama dazu zwingt, sich auszuruhen. Dich hinzulegen, ruhig zu machen, die Stressoren aus dem Weg zu räumen. Und ganz ehrlich, ist das nicht nett von Deinem Körper? Wir wollen immer, dass wir funktionieren, aber ist das wirklich erstrebenswert? Der Milchstau zeigt uns busy Müttern, dass es auch anders geht! Dass wir delegieren dürfen, dass wir Alternativen finden können und dass wir uns nicht nur um die anderen, sondern auch um uns selbst kümmern sollten. Ich finde, wir sollten Frieden schließen mit dem Milchstau. Und statt ihn jedes Mal zu verfluchen, ihn eher zu begrüßen und zu sagen "ach, da bist Du ja wieder, na dann schauen wir doch mal, was wir verändern können". Und dann wird eben mal eine Verabredung abgesagt. Oder der Haushalt liegen gelassen. Oder der Einkauf direkt nach hause bestellt. Gut so! Das darf so sein! Du stillst Dein Baby, damit machst Du schon mehr als genug.